Klima und Licht
Kleine Klimakunde Was versteht man eigentlich unter den Begriffen tropisch ... oder gar subtropisch? Ist das Klima in den Tropen immer feucht und schwül? Gibt es Schnee in den Tropen? Wie lange dauert der Winter in den Subtropen? Was hat die Herkunft einer Pflanze für einen Einfluss auf die Verwendung, Haltung und Pflege derselben? |
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Das finden Sie in diesem Artikel:
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Durch die Neigung der Erdachse im Winkel von 23°27' und die somit im Jahresverlauf wechselnden Sonnenein- strahlungswinkel, ergeben sich verschiedene Klimazonen. Als Grobeinteilung finden - vom Äquator in Richtung der Pole besehen - die folgend Begriffe allgemein gültige Verwendung:
Äquator
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Was ist unter dem Begriff Tropen zu verstehen und welche Teile der Erde bedecken sie?
Tropen
Wendekreise
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Dimension der Tropen Die Tropen bedecken nahezu die Hälfte der Erdoberfläche, die reinen Landflächen nehmen etwas mehr als einen Drittel der gesamten Landmasse ein.
Jahreszeiten in den Tropen
Unterschiedliche Klimazonen
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Der Einfluss von Breitengrad und Jahreszeiten auf das Wachstum einer Pflanze.Mit zunehmender Distanz zum Äquator ergeben sich grössere Unterschiede zwischen Sommer und Winter. Sind die Jahreszeiten in den Subtropen teilweise noch kaum erkennbar, so dauern auf halben Weg zwischen Äquator und Pol (z.B.in Brütten auf 47°28') Sommer und Winter etwa gleichlang. Viele Pflanzen wachsen im Winter (der an Licht und Wärme armen Jahreszeit) reduziert oder gar nicht. Gar manches Gewächs aus den gemässigten Zonen verbringt das Winterhalbjahr in einem dormanten Zustand, um dann im Frühjahr mit zunehmender Tagesdauer und Wärme fast explosionsartig zu wachsen. Wird nun eine Pflanze aus den gemässigten Zonen beispielsweise in den Tropen gehalten, wird sich diese in aller Regel - auf Grund der nicht vorhandenen Wachstumspause - schwer tun. Je weiter entfernt vom Äquator eine Pflanze zu Hause ist, um so ausgeprägter ist ihr Bedürfnis nach einer echten Winterruhe - häufig verbunden mit Frost. Aus diesem Grund müssen in den ganzjährig warmen (da beheizten) Häusern Pflanzen mit einer tropischen Herkunft verwendet werden. Nur Pflanzen mit dieser Herkunft sind sich an einen ganzjährigen warmen Standort gewohnt.
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Die Niederschläge im Jahresverlauf haben enormen Einfluss auf das lokale Klima.Zwischen den beiden Extremen den Wüsten und den tropischen Regenwäldern exisitieren eine Vielzahl weiterer Klimatypen. Häufig tragen saisonal wiederkehrende Regenzeiten massgeblich zum lokalen Klima bei. Unter anderem aus diesem Grund gibt es auch in den Tropen laubwerfende Bäume und Sträucher. Diese Pflanzen nutzen die trocken karge Trockenzeit zur Regeneration und dem Austrieb von neuem Blattwerk. Für die umliegenden und vor allem im Schatten dieser Bäume wachsenden 'Untergeschoss-Pflanzen' bedeutet das eine dramatische Umstellung. Aus häufig stark schattierten Plätzen wird für ein paar Monate ein Standort an der direkten Tropensonne! |
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Die Höhe über Meer am Herkunftsort spielt eine wichtige Rolle bei der richtigen Verwendung einer Pflanze!
Auf dem ganzen Planeten nimmt die Temperatur mit zunehmender Höhe über Meer ab. Besonders ausgeprägt während der Nacht. So lässt sich erklären, dass es auch in den Tropen ewigen Schnee gibt. Weiter existieren in äquatornahen Regionen Nebel- oder Wolkenwälder, welche auf Grund der starken nächtlichen Abkühlung der Luft und/oder durch Aufwinde (Kondensierung) entstehen/erhalten bleiben. Meist liegen diese Selva de Nieblas (Nebelwald) oder Selva nublada (Wolkenwald) genannten Gebiete zwischen 2'300 und 3'800 M.ü.M.
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Was bedeuten diese Erkenntnisse für uns als Pflanzenliebhaber auf der Alpennordseite?Die folgenden - rudimentären - Grundsätze für die richtige Pflanzenverwendung lassen sich aufstellen:
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Die Klimakarten gemäss USDA (US-Department of Agriculture)!Die meisten Regionen im östlichen Schweizer Mittelland werden zur Klimazone 7 gezählt (d.h.die langjährig-durchschnittlichen Tiefsttemperaturen liegen bei -12 bis -18°C.
In tiefen Lagen westlich von Bern nimmt der Einfluss des Golfstromsystems zu und es gilt bereits Klimazone 8
Im Gegensatz nimmt der Einfluss dieses wärmenden Systems ab, je weiter östlich und/oder je höher über
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Legende zu den durchschnittlichen MinimaltemperaturenZone 1: below -46 C (below -50 F)Zone 2: -46 to -40 C (-50 to -40 F) Zone 3: -40 to -34 C (-40 to -30 F) Zone 4: -34 to -29 C (-30 to -20 F) Zone 5: -29 to -23 C (-20 to -10 F) Zone 6: -23 to -18 C (-10 to 0 F) Zone 7: -18 to -12 C (0 to 10 F) Zone 8: -12 to -7 C (10 to 20 F) Zone 9: -7 to -1 C (20 to 30 F) Zone 10: -1 to 4 C (30 to 40 F) Zone 11: above 4 C (above 40 F) |
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Weiterführende Informationen zum Thema:
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